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Immer im "Kreis" und durch die Hölle

von Melanie Schünemann

Mein erstes 24 Stunden Event. Okay, als Betreuerin war ich ja schon beim Alfsee mit dabei. Aber Betreuer und Teilnehmer ist ein himmelweiter Unterschied, wie ich am Wochenende festgestellt habe.

Am Freitag begann das spannende Wochenende mit der Anreise und dem Einrichten des DDMC Lagers. Der Pavillon wurde aufgebaut, die Markise am Wohnmobil ausgefahren, der Bikeständer wurde platziert und das Nachtlager wurde aufgebaut. Nach getaner Arbeit wurde der Grill angeschmissen und der Abend klang ganz gemütlich und ruhig aus. Die Nacht wurde dann noch ein Mal kurz spannend, als der Himmel seine Schleusen öffnete und unsere Markise den Wassermassen nicht mehr Stand halten konnte und das Gestänge gebrochen ist… Torben hatte sein Nachtlager unter dem Pavillon aufgebaut und bekam das ganze Wasser ab… Sein Kommentar, als Tobias nach draußen stürmte um die Lage zu checken: „So muss Camping sein!“. Unser Angebot, mit im Wohnmobil zu schlafen, lehnte er mit den Worten „Nee, ich zieh das jetzt durch!“ ab. Und er zog es auch knallhart durch.
Der Samstagvormittag verlief schon etwas hektischer als der Freitag. Jeder bereitete sich auf seine Art und Weise auf das bevorstehende Event vor. Kurz vor 12 Uhr ging es dann los und die 25 km, 75km und 150 km Rennen starteten. Um 12.25 Uhr ging es dann für Torben als erster aus unserem Team auf die Strecke. Um 12.30 Uhr rollten dann die Mountainbiker los. Nach Torben war Lars Meier an der Reihe, dann Tobias und ich bildete das Schlusslicht. Anfangs wechselten wir uns nach jeder Runde ab. Abends änderten wir dann den Rhythmus und fuhren die Nacht über jeder 2 Runden am Stück, damit die Pausen länger wurden um auch etwas Schlaf zu bekommen. Anfangs waren wir alle hoch motiviert und für mich persönlich war es ein absolutes Highlight. Mit dem Rennrad über eine Rennstrecke zu fahren ist schon irgendwie was Besonderes wie ich finde. Wenn man dann auf die Zielgerade einbiegt, die Musik aus den Boxen ertönt und die Zuschauer einen anfeuern, als wenn man gerade den Zielsprint fährt und das Rennen gleich vorbei ist, ist das schon ein richtig geiles Gefühl. Das Rennen verlief für unser Team ohne Stürze oder große Probleme. Lediglich das eine oder andere Wehwehchen meldete sich nach etlichen Stunden, was aber angesichts der 500 Höhenmeter pro Runde (Spitze sind an einer Stelle 18 % Steigung) sicher verständlich ist. Die Motivation war in den Morgenstunden dann aber auch dahin. Als ich meine letzte Runde absolviert hatte, war ich einerseits froh und andererseits auch ein bißchen traurig, dass es schon vorbei war. Aber ich war auch unheimlich glücklich und stolz und hab wohl bis über beide Ohren gestrahlt (wurde mir zumindest gesagt. Ein Beweisfoto gibt es leider nicht.).
Ob wir nächstes Jahr auch wieder dabei sein werden? Wer weiß. Ich würde auf jeden Fall wieder hin fahren. Es war eine tolle Veranstaltung und ein super Wochenende mit den Jungs und Mädels. Wir hatten viel Spaß wie ich finde. Danke dafür! 

Ergebnis in der Altersklasse: 265

Ergebnis in der Gesamtwertung: 91

Gallerie zum Rennbericht:

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