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Grenzerfahrung in Riva

von Vincent Jonatan Beckmann

Nach dem 6. Semester vom Studium standen Sonne, Berge & Pizza auf dem Programm oder in einem Wort: Gardasee!
Das Grande Finale war dann nach 1 Woche Dolce Vita der Rocky Mountain Bike Marathon im Rahmen des bikefestivals. Zwischenzeitlich hab ich mich gefragt, ob ich wirklich für den Marathon gemeldet war oder eher beim Enduro Rennen... Aber lest selbst!

Riva begrüßte mich und meinen Studienkollegen, der sich als super Betreuer entpuppte, mit Sonne und 20 Grad. Eine coole Woche mit Klettersteigen, Radfahren, Pizza & Cappuccino war die Vorbereitung auf die Ronda Grande beim bikefestival.
Die Abenteuer rund um den Lago hatten so einen Anreiz, dass die Regeneration vor dem Rennen vielleicht etwas zu kurz kam, aber das machte sich erst beim zweiten langen Anstieg irgendwo im Nebel bemerkbar.
72km und 2900hm wurden in feinster Riva Manier auf dem Präsentierteller serviert, nur war der leider nicht richtig abgetrocknet worden...

Alles auf Anfang: Bei ungewohnt kühl-nassem Wetter ging es morgens um 8 an den Start und den ersten Anstieg konnte ich noch wie geplant, mit 280 Watt NP hochkurbeln. Dann folgte eine endlose Reise durch nasse Wälder, rutschige und verschlammte Single-Trails, bis die ersten ganz steilen Rampen den zweiten langen Anstieg einläuteten. Ich hatte auf den steilen Wegen mit 34er Blatt vorne wirklich zu kämpfen, was sich in den Watt Werten wieder spiegelte.
Ich war froh, wenn ich über die 220 Watt kam und kämpfte mich langsam im Fahrerfeld nach vorne. Die erste Streckenmessung ergab hinterher Platz 74 bei den Männern.
Immer wieder waren kurze Trails eingebaut, bevor der höchste Punkt der Strecke erreicht wurde. Gewohnt würzig mit viel Gestein rutschte ich über die schmalen Pfade. WOLFPACK hat sich hier mal wieder ausgezahlt: Absolut pannensicher und nach dem Schlamm wieder schnell freies Profil. Auf nassen Felsen ist es eigentlich egal, welches Profil man fährt, doch ich fühlte mich soweit es ging, erstaunlich sicher - bis zum letzten Downhill.
Im Vergleich zum Vorjahr hieß es 15km vor dem Ziel: Eine letzte 200hm Rampe, bevor es in einen Enduro Trail ging, der ein perfekter Imageträger für Rivas Pfade war. Ich war am Vortag von Karl PLatt noch vorgewarnt worden, aber das war wirklich heftig!

Im Ergebnis ein Zusammenspiel aus fahren, rutschen und laufen. Wobei es links steil den Hang runter ging und man aufpassen musste nicht zu weit zu schlittern.
Überglücklich & defektfrei war ich nach 05:25h im Ziel. Vielen Dank an Erik für die super Betreuung!
Weiter geht's Sonntag in Singen beim Hegau Bike Marathon.

#70TagebiszurTransalp

Ride on, Vincent

Ergebnis in der Altersklasse: 54/130
Ergebnis in der Gesamtwertung: 91/324

Ergebnis in der Altersklasse: 54/130

Ergebnis in der Gesamtwertung: 91/324

Gallerie zum Rennbericht:

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