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Am Sonntag ging es früh morgens zum Bike Marahton nach Bad Harzburg. Das erste Rennen nach der Geburt unserer Tochter Mira im September. Mit ca. 90 Stunden Training in diesem Jahr, hatte ich keine großen Ambitionen. Es kribbelte einfach wieder und ich wollte ein bisschen Rennluft schnuppern. Natürlich sind Rennen auch das beste Training und das war auch mein Ziel … eine gute Trainingseinheit. Zuhause wäre ich bei 3 Grad und Schneeregen sicher keine 2 Stunden gefahren.

Nach einem Kaffee mit den Teamkollegen Roland und Hendrik hieß es dann um kurz nach neun „rennfertig“ machen. Die Routine beim „Klamotten“ einpacken am Vortag fehlte noch, sodass ich die Trinkflaschen vergessen und das Trikot von meiner Frau erwischt hatte. Zum Trikot mal ein paar Worte: Liebe Bioracer Trikotdesigner: Ihr müsst auf jeden Fall Männer sein und hattet noch nie ein Damen Trikot an. Ich jetzt schon! Wie soll man bitte bei einem Rennen während der Fahrt irgendetwas aus diesen zwei zu kleinen Trikottaschen bekommen? Ich habe es schon nicht geschafft, am Auto 3 Gels in die Taschen zu bekommen. Jetzt verstehe ich, was meine Frau da immer zu meckern hatte.
Beim Thema Flaschen half Roland mir mit seiner Lieblingstrinkflasche aus. Beim Warmfahren traf ich noch Frank Eggert, der mir mit einer zweiten Flasche aushalf. Des Weiteren hatte er noch eine Geheimwaffe im Auto. Getränkepulver mit dem Aufdruck „Zero Cal“ und „Zero Sugar“. Damit bewaffnet ging es dann an den Start. Pünktlich um 9:45 Uhr ging es los! Der erste Anstieg des Bad Harzburg Marathon hat es ja bekanntlich in sich. Zu meiner Überraschung konnte ich mit der Spitze um meine beiden Teamkollegen und Peter Hermann mitfahren. Mein Stages Powermeter ist seit 3,5 Wochen beim Service, daher hatte ich keine Ahnung ob wir grade schnell fahren oder nicht. Da ich auch keinen Pulsmesser hatte, fühlte ich mich regelrecht nackt. Vermutlich haben Sie es aber einfach ruhig angehen lassen. In der Abfahrt ist mir dann die Kette vom Kettenblatt gefallen und damit war die Gruppe weg. Ab da fuhr ich größtenteils allein bei abwechselnd Sonne und Schneeregen. Nur der Gegenwind war konstant. Außer, dass mir zwei weitere Male die Kette abgefallen ist und ich in einem Trail Rolands Lieblingstrinkflasche verloren hatte, ist nichts Aufregendes passiert. Nur zum Schluss wurde es nochmal spannend. Ich sah noch einen Fahrer aus der anfänglichen Spitzengruppe vor mir. Leider bin ich nicht dran gekommen. Es hatte auf der 4. Runde eher etwas von Not gegen Elend. So stand ich dann mit einem TopTen Platz Gesamt im Ziel und der Erkenntnis, dass es sich auf jeden Fall lohnt Rennen zu fahren, auch wenn man mal nicht so viel wie üblich trainiert hat. Den Verlust seiner Lieblingstrinkflasche hat Roland zum Glück gut verkraftet. Großes Lob an den Veranstalter … alles Super! Glückwunsch an Peter, Hendrik und Roland.

Ergebnis in der Altersklasse: 6

Ergebnis in der Gesamtwertung: 7

Gallerie zum Rennbericht:

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